01Schutzbedürftige Informationen bestimmen
Nicht jede interne Information ist automatisch ein Geschäftsgeheimnis im gesetzlichen Sinne. Wirtschaftlicher Wert, fehlende allgemeine Zugänglichkeit und angemessene Schutzmaßnahmen gehören zur Prüfung. KALER unterstützt bei der rechtlichen Einordnung und der Zuordnung besonders wichtiger Informationsbestände. Produktentwicklung, Kalkulation, Kundendaten und strategische Pläne können dabei unterschiedliche Schutz- und Zugriffsbedürfnisse haben.
02Verträge und Organisation verbinden
NDA, Arbeitsvertrag und Dienstleistervereinbarung sollten mit dem tatsächlichen Informationszugang zusammenpassen. Wir stimmen zulässige Nutzung, Weitergabe und Rückgabe vertraglich ab. Zugriffsrechte, Kennzeichnung und dokumentierte Prozesse benötigen daneben die zuständigen internen Stellen. Eine Vertraulichkeitsklausel allein ersetzt kein zum Unternehmen passendes organisatorisches Vorgehen.
03Verdachtsfälle nachvollziehbar bearbeiten
Bei einem vermuteten Abfluss von Informationen sind Sachverhalt, Beweissicherung und mögliche Maßnahmen sorgfältig zu klären. KALER unterstützt bei der rechtlichen Bewertung unter Einbeziehung von Arbeitsrecht und Datenschutz. Eigenmächtige Zugriffe auf private Konten oder unzulässige Überwachung werden dadurch nicht gerechtfertigt. Fristen und drohende weitere Offenlegungen sollten früh benannt werden.